Ich vermisse Ungarn
Es ist absurd. Nicht einmal drei Jahre habe ich in Budapest gelebt und doch überfällt mich regelmäßig eine Mischung aus Heimweh und Fernweh, wenn ich im Radio irgendeine belanglose Meldung über Ungarn höre.
Es ist, als hätte ich etwas verloren, als ich nach Deutschland zurückkehrte. Ein Teil meines Selbst, scheint in den Strassen und auf den Plätzen der Stadt zurückgeblieben zu sein, wie die Haut einer Schlange. Aber vermutlich würde ich das, was ich vermisse, auch dann nicht wiederfinden, wenn ich jetzt meine Zelte wieder in Budapest aufschlagen könnte.
Vielleicht fehlt mir nicht das Land, sondern die Zeit, die ich dort verbracht habe. Meine Sehnsucht ist möglicherweise nicht anderes als die Erinnerung an eine Spanne meines Lebens, die niemals wiederkehren wird.
Es ist, als hätte ich etwas verloren, als ich nach Deutschland zurückkehrte. Ein Teil meines Selbst, scheint in den Strassen und auf den Plätzen der Stadt zurückgeblieben zu sein, wie die Haut einer Schlange. Aber vermutlich würde ich das, was ich vermisse, auch dann nicht wiederfinden, wenn ich jetzt meine Zelte wieder in Budapest aufschlagen könnte.
Vielleicht fehlt mir nicht das Land, sondern die Zeit, die ich dort verbracht habe. Meine Sehnsucht ist möglicherweise nicht anderes als die Erinnerung an eine Spanne meines Lebens, die niemals wiederkehren wird.


Als ich den Weg zwischen dem Flughafen und dem Stadtzentrum von Budapest zum ersten Mal zurücklegte, erschreckten mich der Schmutz und die Armseligkeit der Häuser, die sich in den Vororten zusammendrängten wie hungrige Vögel. Wie konnten die Menschen diese nackte Existenz ertragen ohne zu verzweifeln?

