<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://matthiasgerhards.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/">
    <title>Eine kurze Geschichte der Welt (In diesem Weblog geht es im Literatur, Politik, Wissenschaft und Technologie, weil sich der Autor noch nie richtig entscheiden konnte.) : Rubrik:Prosaisches Tagebuch</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/</link>
    <description>In diesem Weblog geht es im Literatur, Politik, Wissenschaft und Technologie, weil sich der Autor noch nie richtig entscheiden konnte.</description>
    <dc:publisher>Matthias Gerhards</dc:publisher>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-04T21:08:11Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/matthiasgerhards/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4907476/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4900911/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4631927/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4155941/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4092502/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4084784/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4072466/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4057661/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4044071/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4030801/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3962353/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3830780/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3814241/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3788955/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3781010/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/matthiasgerhards/images/icon.jpg">
    <title>Eine kurze Geschichte der Welt</title>
    <url>http://static.twoday.net/matthiasgerhards/images/icon.jpg</url>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4907476/">
    <title>Plötzliche Wahrheiten</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4907476/</link>
    <description>Nichts ist so alt, wie der Roman von gestern.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-04T21:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4900911/">
    <title>Fertig ist Fertig ist Fertig ist Fertig!</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4900911/</link>
    <description>Eigentlich habe ich selbst nicht mehr richtig daran geglaubt. Meine Liebe hatte ohnehin schon lange jede Hoffnung aufgegeben. Aber ich bin fertig. Der Roman ist abgeschlossen. Und obwohl ich das schon häufiger gedacht und auch schon häufiger geschrieben haben, bin ich mir ziemlich sicher, dass es dieses Mal stimmt. Ich bin fertig. Aber seltsamerweise bin ich nicht glücklich. Ich falle noch nicht mal in ein Loch. Es fühlt sich ungefähr so an, als käme ich gerade vom Zahnarzt und würde mit der Sprechstundenhilfe die nächsten Termin vereinbaren.  Es gibt natürlich ein neues Projekt und außerdem beginnt nun die lange schmutzige Reise durch die Welt der Absagen.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-30T22:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4631927/">
    <title>uncarvermäßig</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4631927/</link>
    <description>Gerade habe ich den einzig annehmbaren Teil der Zeit gelesen. Harald Martensteins &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2008/04/Martenstein-04&quot;&gt;Kolumne&lt;/a&gt;. Es ging um Raymond Carver, seinen Lektor und die Behauptung, dass die gesamte (jüngere) deutsche Literatur aus Craver Immitatoren bestünde. So weit so gut. Ich mag Carver nicht besonders. Ich finde die wenigen Geschichten, die ich von ihm gelesen habe, halbwegs langweilig. Aber ich frage mich, was ich in der Literatur suche? Meine Helden sind meistens tote Autoren, die heute niemand mehr wichtig oder zeitgemäß hält. Mich reizt dagegen, die innere Wirklichkeit eines Menschen oder der Dinge zu beschreiben.  Das ist sehr unamerikanisch, nicht lakonisch und deshalb irgendwie unmodern uncarvermäßig. Aber ich kann nichts dafür.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-20T21:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4155941/">
    <title>Fragment</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4155941/</link>
    <description>Dies ist eine Geschichte, die ich niemals schreiben werde. Sie wird immer ein Anfang bleiben. Der Beginn von etwas, das niemals vollständig zum Leben erwacht und deshalb auch niemals sterben wird. Der Tod wird keinen Platz finden in ihr, nicht einmal das Alter oder die Schmerzen der Jugend. Sie bleibt ein Kind, was immer auch geschehen mag. Der Titel lautet: Das Junge aus dem siebten Baum. Sie beginnt auf die folgende Art: Es war Sommer. Der Junge stand am Meer und betrachtete die Wellen. Er bewunderte ihre weiße Kraft und hoffte auf ein Schiffsunglück oder wenigstens auf eine tote Katze. Seine Füße des Jungen waren so braun wie Hundekot und sogar sein Bauch sah aus wie Schokoladenglasur. Der Junge warf Steine ins Wasser, in der Hoffnung einen Fisch zu treffen. Das konnte er stundenlang tun, wenn er allein war. Er war oft allein, in diesen Ferien. &lt;br /&gt;
Jenseits des Strandes verlief eine Allee. Sie hatte immer so viele Bäume wie der Junge zählen konnte. Am ersten Tag waren des zwölf, dann vierundzwanzig, später hunderteinundzwanzig, dann nur noch dreiundsechzig. Immer wenn er genug hatte, ging der Junge über die Allee zurück in das Ferienhaus seiner Großmutter. Er begann zu zählen und versuchte jedes Mal eine Zahl zu finden, die schon einmal vorgekommen war. Dann würde er wissen, dass es die richtige war. Es gelang niemals. Aber an diesem Tag kam er bereits am siebten Baum ins stocken. Als er ihn berührte, um seiner Rinde zu zeigen, dass sie aufgenommen worden war, in die Familie der registrierten Dinge, hörte er einen Schrei. Ein Junge sprang vor seine Füße. Vielleicht war er auch gefallen. Der fremde Junge war ebenso braun und zerfurcht wie er selbst. An seinen Füßen sah man keine Spuren von Sandalen. Er lief scheinbar immer barfuss. Der Junge aus dem siebten Baum.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-11T11:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4092502/">
    <title>Der Fluss der Worte (21.07.2007)</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4092502/</link>
    <description>In den letzten Wochen habe ich eine Technik entwickelt, um meinen Schreibfluß anzuregen. Das ist so eine Art geistiger Ausfluss. Dazu gehört die richtige Mischung aus Tatendrang, Kontemplation und dem Zugang zu den eigenen Dämonen. Kurz: Ein ebenso schwierig zu erlangender Zustand wie die Erleuchtung. Ich lese nun immer zwei Bücher parallel. Eines dessen Aufbau und Konstruktion ich bewundere. Derzeit die Purpurnen Flüsse von Jean-Christophe Grangé. Die Dramaturgie ist geradezu bewundernswert. Daneben lese ich ein zweites Buch, dessen Sprache mich in diesen halbrauschhaften Zustand versetzt, den ich brauche. Meistens lese ich diesen Text, unmittelbar bevor ich mich an meinen Schreibtisch setzte.  Derzeit  Ganz früh eines Morgens von Dylan Thomas. Er war Alkoholiker und blieb eigentlich nur nüchtern, um zu schreiben. Das ist genau dass, was ich brauche. Alkohol vertrage ich einfach nicht.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-21T11:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4084784/">
    <title>Der fünfte Meridian</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4084784/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4084762/&quot;&gt;23. Teil:&lt;/a&gt; Die Begegnung zwischen König und Königin.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-18T20:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4072466/">
    <title>Der fünfte Meridian</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4072466/</link>
    <description>Der Palast des Lichtes. Des fünfte Meridian &lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4072450/&quot;&gt;Teil 22&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-15T13:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4057661/">
    <title>Der fünfte Meridian 21</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4057661/</link>
    <description>Im &lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4057610/&quot;&gt;21.&lt;/a&gt; Teil bahnt sich eine weitere Veränderung in dem nicht eben ruhigen Leben der Hauptfigur an.  Nebenbei bemerkt, beruht das Grundmuster der Handlung auf historischen Fakten oder Dingen, die ich während meiner Recherchen dafür hielt. Lissabon ist im Jahre 1147 von Kreuzrittern erobert worden. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eleonore_von_Aquitanien&quot;&gt;Eleonore von Aquitanien&lt;/a&gt; ist tatsächlich auf dem Rückweg von dem misslungenen 2. Kreuzzug angegriffen worden und am sizilianischen Hof gestrandet.  Vielleicht sollte ich die ca. 2 Meter Literatur, die ich zu dem Thema gesammelt habe mal zum allgemeinen Gebrauch ins Netz stellen.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-10T20:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4044071/">
    <title>20th century slacker</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4044071/</link>
    <description>Momentan bin ich etwas lapidar. Also der &lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4044056/&quot;&gt;20. Teil&lt;/a&gt; wäre jetzt so weit. Eigentlich bin ich sogar schon viel weiter, aber ich komme mit dem posten nicht hinterher.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-06T19:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4030801/">
    <title>Der fünfte Meridian</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4030801/</link>
    <description>Der 19. Teil:&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4030770/&quot;&gt; Das Geschenk der Königin.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-03T19:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3962353/">
    <title>Die Sturmtreppe oder das schwarze Herz (Eine Geburtstagserzählung für meinen Sohn)</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3962353/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;#teil1&quot; name=&quot;back&quot;&gt;Teil I&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;#teil2&quot;&gt;Teil II&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;#teil3&quot;&gt;Teil III&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;#teil4&quot;&gt;Teil IV&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne war warm an diesem Tag. Gula saß am Fenster und ließ das Hoftor nicht aus den Augen. Sein richtiger Name war: Gulapardischtvan. Aber so nannte ihn niemand, weil es einfach zu lange dauerte. Gula beobachtete alles ganz genau. So wie es ihm sein Vater beigebracht hatte, bevor er ging. Die Kleinen, müssen ihren Verstand gebrauchen, dann werden sie eines Tages die Größten werden, pflegte er zu sagen. Gula erwiderte dann immer, dass er nicht mehr klein sei. Es kränkte ihn jedes Mal ein bisschen. Aber er versuchte es nicht zu zeigen. Ich bin jetzt sechs Jahre alt und schon viel größer als Arpad. sagte er dann. Das war der Hofhund. Er war kleiner als ein Hase und das ungeschickteste Geschöpf im ganzen Königreich. Dann lachten beide. Aber jetzt war Gula nicht zum Lachen zumute, denn sein Vater war schon sehr lange weg.&lt;br /&gt;
Plötzlich sah er, dass ein Mann in den Hof hinein ritt. Er klopfte sich den Staub der Steppe von den Kleidern. Dann ließ er sein Pferd stehen und ging ins Haus. Er hatte es nicht einmal angebunden. Einige Augenblicke später, hörte Gula, dass seine Mutter weinte. Er sprang auf und holte das Schwert, das sein Vater ihm zum Abschied geschenkt hatte. Vielleicht war der Besucher ein Dieb. Als er seine Mutter gefunden hatte, stand er Mann noch da. Er stand in der Küche und sah nicht wie ein Dieb aus. Trotzdem machte er ein Gesicht, als wollte er gleich weggelaufen. Auf diese Weise erfuhr Gula, dass sein Vater gestorben war. &lt;br /&gt;
Das Tier hat ihn besiegt. sagte der Mann. &lt;br /&gt;
Gula weinte. Woher willst du das wissen? schrie er. &lt;br /&gt;
Der Mann zuckte mit dem Schultern. &lt;br /&gt;
Es hat ihn bestimmt gefressen. Niemand ist zurückgekommen.  &lt;br /&gt;
&lt;a name=&quot;teil2&quot;&gt; &lt;/a&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;#back&quot;&gt;Teil II&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
Aber Gula konnte es nicht glauben. Das lag daran, dass er sich nicht vorstellen konnte, dass es einen stärkeren Menschen als seinen Vater geben könnte. Aber das Tier war kein Mensch. Es war ein Ungeheuer. Die Mutter hatte ihm oft davon erzählt. Es hatte auch einen Namen. Aber niemand sprach ihn gerne aus. Er war noch länger als Gulas Name und die Leute bekamen Angst, wenn sie ihn hörten. Deshalb sagte alle einfach: Das Tier. Es war so hässlich, dass niemand gerne seinen Anblick beschrieb. Auch Gulas Mutter nicht. Aber er wusste, dass es auf dem Berg Achnorot lebte, der so hoch war, dass seine Spitze immer in den Wolken steckte. In jedem Sommer kam es hinunter geflogen. Dann griff es die Herden an, zerstörte die Felder und verschleppte die Töchter der Hirten, um sie zu verschlingen. &lt;br /&gt;
Am Anfang hatte der König nach Freiwilligen gesucht. Wer das Tier besiegte sollte seine Tochter zur Frau bekommen. Später versprach er dem Sieger nicht nur seine Tochter, sondern auch das halbe Königreich. Dann seinen Tochter und das ganze Königreich. Und am Ende nur noch das Königreich. Aber niemand ist jemals zurückgekehrt. Deshalb wählte der König in jedem Sommer einen Kämpfer aus, der das Tier zur Strecke bringen sollte. In diesem Jahr war die Wahl auf seinen Vater gefallen, weil er das Yushu mit drei Pferdelängen Vorsprung gewonnen hatte. Dabei hatte sich sein Vater bei dem Reiterfest nur so angestrengt, weil es in diesem Jahr am Tag seiner Hochzeit stattfand. Gula hatte das alles gewusst. Aber er hatte trotzdem fest daran geglaubt, dass sein Vater das Tier besiegen würde. Denn Gulas Vater war nicht nur der beste Reiter in der ganzen Steppe. Er war auch der klügste und der stärkste Mensch, den Gula jemals getroffen hatte. Jetzt war er tot. Und Gula würde ihm niemals mehr in seinem Sattel reiten können. Den Kopf an seinen Rücken geschmiegt.&lt;br /&gt;
&lt;a name=&quot;teil3&quot;&gt; &lt;/a&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;#back&quot;&gt;Teil III&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
Jetzt hätte er gerne aufgehört zu weinen. Aber es ging nicht. Als es schon Abend geworden war, kam Arpad. Er spürte, dass Gula traurig war und schmiegte sich ganz fest an sein Bein. Er jaulte. Als der Junge das hörte, fühlte er sich besser und stand auf. Doch der Hund hatte damit nicht gerechnet. Er hatte nun nichts mehr zum anlehnen und verlor das Gleichgewicht. Er kugelte ein Stück über den Hof und sah Gula wütend an. Der Junge musste lachen. Er dachte er daran, wie oft sein Vater mit ihm Purzelbäume geschlagen hatte. In diesem Augenblick war er sich plötzlich ganz sicher. Sein Vater konnte einfach nicht tot sein. Er lebte. Und Gula würde ihn finden. Er würde den Hof verlassen und auf den Berg Achnorot steigen. Er würde das Ungeheuer töten und seinen Vater retten. In gleichen Moment spüre er, dass er Angst hatte. Aber er ging trotzdem in die Küche, packte seine Tasche und holte das Schwert. Dann schlich er sich aus dem Haus. &lt;br /&gt;
&lt;a name=&quot;teil4&quot;&gt; &lt;/a&gt;
&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;#back&quot;&gt;Teil IV&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
Draußen in der Steppe war der Berg Achnorot am Horizont zu erkennen. Aber Gula wusste, dass er weiter weg war, als es den Anschein hatte. Schon nach einer kurzen Zeit fühlte sich Gula sehr allein. Er hatte Angst. Es war dunkel und er wusste nicht wohin ihn seine Füße tragen würden. Die Straße schlängelte sich durch die Ebene und der Himmel war unendlich weit. Gula verstand plötzlich wie klein er war. Aber er riss sich zusammen und setzt einen Fuß vor den anderen. Denn er musste seinen Vater finden. Nach einer Weile, hatte er plötzlich das Gefühl, das er verfolgt würde. Er blickte sich um. Aber er sah nur einen Stein, der in der dunklen Steppe lag. Sonst nichts. Er zuckte mit den Schultern und ging weiter. Doch nach einiger Zeit raschelte etwas hinter ihm. Sein Herz schlug bis in den Hals. Als er sich umdrehte sah er wieder nur den Stein. Aber er lag jetzt ein bisschen näher. Seltsam, dachte er. Im gleichen Augenblick begann sich der Stein zu bewegen und stürmte auf Gula zu. Es war Arpad. Er war ihm gefolgt und war stehen geblieben sobald Gula sich umgeblickt hatte. Der Hund wedelte um seine Beine herum und tat so als habe er Gula fünf Jahre nicht gesehen. Eigentlich ist Arpad zu klein für eine solche Reise, dachte Gula. Eigentlich. Er schickte Arpad nach Hause. Aber der Hund setzte sich nur traurig auf den Boden. Gula streichelte ihn und ließ sich von ihm das Gesicht lecken. Wobei er immer aufpassen musste, dass er ihn nicht in die Wange zwickte. Als Gula schließlich weiter ging, bleib Arpad bei ihm. Er machte noch einige halbherzige Versuche ihn zurück zu schicken, aber der Hund wusste nun, dass es keine Bedeutung hatte. Plötzlich fühlte sich Gula wieder stark.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-29T21:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3830780/">
    <title>Der fünfte Meridian, Teil (15)</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3830780/</link>
    <description>Im &lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3830253/&quot;&gt;15. Teil&lt;/a&gt; befindet sich die Verfolgungsjagt auf ihrem Höhepunkt. Die Byzantiner jagen die Flotte des französischen Königs und die Sklaven fürchten nicht zu unrecht um ihr Leben. Doch es gibt noch Hoffnung. Dem Schiff der König gelingt es mitsamt unserem Helden zu entkommen. Jedenfalls hat es den Anschein.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-12T21:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3814241/">
    <title>Der fünfte Meridian Teil 14</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3814241/</link>
    <description>Im  &lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3814235/&quot;&gt;14. Teil&lt;/a&gt; wird das Schiff der Königin von Piraten angegriffen. Dieses ganze Kapitel hat nur wenige literarische Vorbilder (mit Ausnahme von Josef Conrad vielleicht), sondern ist einen Hommage an die Piraten und Freibeuterfilme, die ich in meiner Kindheit gesehen habe. Ein Grund weshalb ich mir den &quot;Fluch der Karibik&quot; auch bis zum Teil 16,5 ansehen werde.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-08T05:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3788955/">
    <title>Teil 10. Der fünfte Meridian</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3788955/</link>
    <description>Die &lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3788927/&quot;&gt;Folge 10&lt;/a&gt; ist fertig. Die Handlung macht einen Sprung und meine Hauptfigur findet sich auf einem Schiff wieder.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-31T21:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3781010/">
    <title>Licht am Ende der Schlacht</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3781010/</link>
    <description>Der letzte (9.) &lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/3780954/&quot;&gt;Teil&lt;/a&gt; des ersten Kapitels ist fertig. Die Kreuzfahrer brechen ihr Wort und fallen in die Stadt ein.  Meine Hauptfigur muss weiter in der Dunkelheit ausharren und dies wird nicht die letzte Begegnung mit der Finsternis und der Einsamkeit sein. Aber in gewisser Weise schärft diese Dunkelheit seinen Verstand. Wie der Tod ist sie ein Lehrmeister, dem man nur allein gegenüber treten kann. Aber am Ende reißt ihn ein ziemlich dummer Zufall aus seinem sicheren Verlies...</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-29T21:24:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
