Eine kurze Geschichte der Welt in sehr kleinen Teilen. In diesem Blog geht es um Literatur, Politik, Wissenschaft und Technologie, weil es der Autor noch nie anständig entscheiden konnte.

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  • Exposé
  • Die ersten Kapitel

    Erzählungen:


  • Am Geburtstag des Fürsten ...
  • The Way I Found Van Morrison
  • Am Anfang war die Leihbüch...
    Unvollendetes
  • Die sieben Dinge meines Lebens
  • Deutsches Tagebuch

    Der Sommer beginnt

    Frühsommertage sind etwas wunderbares. Die Rasenmäher brummen mit den Hummeln um die Wette. Der Duft von frischem Gras und Rasendünger liegt in der Luft. Hochdruckreiniger wimmern bis in die Mittagsstunden, dann setzen die Vertikutierer ein. Dazwischen singt eine Amsel. Die Welt ist ein gutes Orchester mit einem miserablen Dirigenten.
    Matthias Gerhards 9. Mai, 22:33 | 0 Kommentare - Kommentar verfassen

    The Naked Gardener

    Jetzt liege ich endlich im Trend! Gabriella Pape hat in WDR5 den Gartenbau zum neuen Trend ausgerufen. Und ich kämpfe derzeit demnach einen geradezu hippen Kampf mit Rasen und Gesträuch. Nachdem uns die Kochshows schon zum Hals raus hängen, ist jetzt der Garten dran. Ich würde mich glatt als Jamie Oliver der Rasenkunst anbieten. Falls mich jemand haben will. Ich bin blöderweise schon fast vierzig und kann schon vieles nicht mehr so richtig ernst nehmen. Aber "The Naked Gardener" wär doch was.
    Matthias Gerhards 8. Mai, 13:21 | 0 Kommentare - Kommentar verfassen

    Nieder mit dem Revival!

    Google findet unter dem Begriff "Jugendherbergsvaterbart" rein gar nichts. Erstaunlich! Denn auf unserem Schulhof war das sozusagen ein Terminus technicus für jene Art von spießig zurechtgestutzten Bärten, die heute wieder cool sind. Diejenigen, die heute an 80er Jahre Partys teilnehmen, wissen einfach nicht wie das war.
    Matthias Gerhards 22. Apr, 15:18 | 2 Kommentare - Kommentar verfassen

    Das Ende vom Lied

    Heute habe ich den Rasen noch gesandet. Die Anschaffung einer Rasenkantenschere steht kurz bevor. Ich bring mich um.
    Matthias Gerhards 19. Apr, 22:07 | 2 Kommentare - Kommentar verfassen

    Grün ist die Hölle

    Heute habe ich meinen Rasen vertikutiert. Damit ist nicht mehr auszuschließen, dass ich in eine bürgerliche Existenz abgleite.
    Matthias Gerhards 18. Apr, 23:31 | 6 Kommentare - Kommentar verfassen

    Genussterrorist

    Es gibt Dinge, über die spricht man nicht gerne: Gerade habe ich ein Glas Rotwein eingegossen. Die Flasche stand im Kühlschrank. Denn ich schaffe es selten, mehr als ein Glas am Abend zu trinken. Wenn ich ihn nicht kühle, schmeckt er abgestanden. Schon das ist vermutlich eine mittelschwere, önologische Totsünde. Aber jetzt kommt das unaussprechliche. Es dauert einfach zu lange, bis der Wein eine halbwegs brauchbare Trinktemperatur hat. Soviel Zeit habe ich abends nicht, weil noch die Steuererklärungen und andere Schönheiten auf mich warten. Deshalb stelle ich ihn in die Mikrowelle. Um das nochmal zu wiederholen: Mikrowelle! Das ist dieses Dings mit den Strahlen!

    Das fühlt sich gut an, verwegen irgendwie. Und beschließe gleich weiter zu machen. Kampf dem Genussterror! Nieder mit Jamie Oliver, Tim Mälzer und Horst Lichter (obwohl der aus meinem Dorf stammt). Ich kaufe mir jetzt eine Tiefkühltruhe und rufe einen Bofrost-Vertreter an. (Dem armen Mann haben wir gestern noch die Tür gewiesen.) Dann ernähren wir uns von paniertem KZ-Putenfilet, gefüllt mit Käsersatz unbekannter Herkunft, der nach Sägemehl schmeckt und gekochtem Hinter-Schinken (nur 2% Nitritpökelsalz). Anarchie im 21. Jahrhundert. (Gerade habe ich meinen kleinen Johnson ins Kinderzimmer gebracht, damit mein Sohn ihm den Gar ausmacht.) Ich muss endlich etwas aús meinem Leben machen.
    Matthias Gerhards 8. Apr, 00:19 | 6 Kommentare - Kommentar verfassen

    Lektorat mit Kind

    Lektorat mit Kind
    Kinder sollte man immer in die eigenen Tätigkeiten integrieren. Das Lektorat eines Buches wird dabei nicht nur abwechslungsreicher, sondern auch krickeliger.
    Matthias Gerhards 2. Jan, 11:27 | 6 Kommentare - Kommentar verfassen

    Was mir zur Kindheit einfällt...

    1. Für Menschen mit einem intakten Erinnerungsvermögen, bleibt die Kindheit die dämlichste Zeit des Lebens und wird darin nur von der Jugend übertroffen.
    2. Auf eine schwierige Kindheit folgt meist eine peinliche Jugend.
    Matthias Gerhards 1. Jan, 18:31 | 7 Kommentare - Kommentar verfassen

    Schönheit braucht keine Schilder!

    roberschumann1Es gibt Berufsgruppen, die sollten für ihre Werke zur Rechenschaft gezogen werden. Dazu gehören vor allem Werbetexter und Architeken. Heute war ich in dem Düsseldorfer Robert Schumann Saal und habe eine halbe Stunde gebraucht, um den Eingang zum Parkhaus zu finden. Der Architekt des Gebäudes war scheinbar der Überzeugung, dass man im schicken Düsseldorf keine Wegweiser benötigt. Die mit Geld und Anstand gesegneten Besitzer eines Konzertabbos kennen die Örtlichkeit und wissen, dass der Zugang zum Parkhaus logischerweise nur hinter der Garderobe zu suchen sein kann. Wer es nicht weiß, darf ohnehin zum Prekariat gezählt werden und hat in diesen Räumen nichts verloren. Außerdem: Schönheit, braucht eine Schilder. Das war schon immer so.
    Matthias Gerhards 29. Dez, 21:05 | 0 Kommentare - Kommentar verfassen

    Rom 1986

    Der Papst wird das 30. Taizé Treffen in der Schweiz eröffnen, zu dem 30.000 Jugendliche erwartet werden. Dabei handelt es sich um einen Art von christlicher Jugendsekte, die von der katholischen Amtskirche unterstützt wird.

    Ich geriet vor vielen Jahren in ein solches Treffen hinein, das damals in Rom stattfand. Eigentlich hatte ich mir die Stadt ansehen wollen und war außerdem mit der vagen Hoffnung auf ein schnelles, sexuelles Abenteuer angereist. (Ich war damals sechzehn und hoffte täglich auf eine wilde Romanze.) Aus dem Abenteuer ist logischerweise nichts geworden. Mädchen gab es genug, aber mir fehlte die richtige Aura, um an sie heran zu kommen. Die Lieder kannte ich auch nicht. Aber es gab preiswertes Essen, man konnte umsonst mit der Metro fahren und ich habe einen Maler aus Köln kennen gelernt, den zwei Gründe nach Rom getrieben hatten: Saufen und Malen. Und das taten wir auch.

    Ich erinnere mich noch, dass wir schließlich ohne ein Wort Italienisch zu sprechen auf einer Party landeten. Dort gab es einige Perkussionsinstrumente. Ich spielte vollkommen betrunken vor mindestens fünfzig Menschen, die schließlich alle zu meiner Musik tanzten. Erst nach einer halben Stunde gesellten sich einige andere Instrumente dazu. Es muss grausig geklungen haben, aber alle Beteiligten waren glücklich. Auch die Zuhörer. Heute gehe ich davon aus, dass Drogen im Spiel gewesen sein müssen. Aber ich erinnere mich nicht daran. Den Maler habe ich später leider aus den Augen verloren. Seine Bilder waren wirklich gut. Aber wenn ich heute daran zurück denke, fällt mir auf, dass er immer zu viel trank. Andere Drogen konsumierte er nur in Maßen. Damals fand ich das nicht bemerkenswert. Aber heute weiß ich, dass so etwas selten gut ausgeht. Er lebte mit seiner Mutter in Köln Chorweiler. Leider habe ich seinen Namen vergessen. Wenn es ihm gelungen ist, seinen inneren Feind zu überwinden, hat er bestimmt seinen Weg gemacht. Wenn...
    Matthias Gerhards 29. Dez, 00:02 | 0 Kommentare - Kommentar verfassen
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    Matthias Gerhards - 4. Mai, 23:08
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    Glueckwunsch! Das hat Du gut gemacht! Bravo! Bravissimo!...
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    albannikolaiherbst - 1. Mai, 08:02
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    Matthias Gerhards - 30. Apr, 06:56
    JHBVB
    Aber wenn Du Deinen Eintrag lange genug stehen laesst,...
    Syl (anonym) - 29. Apr, 16:38
    Hallo Mathias! Grün...
    jede Existenz wichtig, ausgenommen für eine Auserirdische. Gruss...
    SCHLAGLOCH - 25. Apr, 14:49
    Motorsense ist doch schonmal...
    Motorsense ist doch schonmal ein Schritt in die richtige...
    Moritz Papa - 22. Apr, 17:27

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