Oder andere Schreibtische: 2 leere Teetassen (ungespült), eine Brötchentüte mit den Resten vom Mittagessen, ein Taschenrechner, ca. 20 zusammengetackerte Unterlagen mit unterschiedlichem Umfang drei verschiedener Projekte, die sich langsam ineinander schieben, 2 Bücher, ein halbes Dutzen Aufsätze, einen Telefonrechnung, ein Photo von meiner Kleinen. Es gibt einfach zu viel zu tun und zuwenig Leute, die das erledigen. Jetzt rächen sich langsam all die ganzen Einsparungen im Hochschulbereich. Ich könnte dringend noch zwei bis drei Kolleg(inn)en gebrauchen.
Dieses Phänomen, dass immer mehr Arbeit da ist, als erledigt werden kann, ist vielleicht eine Erscheinung der Zeit. Wir versuchen uns (ich auch) immer zu beschleunigen. Auch die letzte Minute muss ausgenutzt werden. Deshalb fängt man gleich mehrere Dinge gleichzeitig an, obwohl von Anfang an klar ist, dass man nicht alles schaffen wird. Manchmal frage ich mich, ob es das in vergangenen Zeiten auch gab?
so muss es sein. ein voller schreibtisch. fünf sachen parallel machen, aber bitte nicht die eigentlich arbeit. XD und wer so gute bücher aufm schreibtisch hat, dem muss man huldigen ... oder als chef den ganzen scheiß vom tisch fegen und den spochtsfreund zur sau machen XD.
so sieht übrigens der schreibtisch eines diplomierenden journalismus-studenten aus. die gedichtbände von brecht und rilke gehören natürlich zur wissenschaftlichen lektüre.
Glückwunsch! Ein Schreibtisch nach meinem Geschmack. Vieleicht steht dir eine Karriere als Softwareentwickler bevor. Das ist auch eine Art von Kunst. Gestern habe ich "The Big Lebowsky" gesehen, der hätte eigentlich Programmierer sein müssen.
Einige der Entwickler, die ich kenne, wären schöne Figuren für einen Freak Roman aus dem echten Leben in Deutschland. Schließlich muss ausschlachten, was man hat.
The Art of Chaos
Dieses Phänomen, dass immer mehr Arbeit da ist, als erledigt werden kann, ist vielleicht eine Erscheinung der Zeit. Wir versuchen uns (ich auch) immer zu beschleunigen. Auch die letzte Minute muss ausgenutzt werden. Deshalb fängt man gleich mehrere Dinge gleichzeitig an, obwohl von Anfang an klar ist, dass man nicht alles schaffen wird. Manchmal frage ich mich, ob es das in vergangenen Zeiten auch gab?
so sieht übrigens der schreibtisch eines diplomierenden journalismus-studenten aus. die gedichtbände von brecht und rilke gehören natürlich zur wissenschaftlichen lektüre.