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    <title>Eine kurze Geschichte der Welt (In diesem Weblog geht es im Literatur, Politik, Wissenschaft und Technologie, weil sich der Autor noch nie richtig entscheiden konnte.)</title>
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    <description>In diesem Weblog geht es im Literatur, Politik, Wissenschaft und Technologie, weil sich der Autor noch nie richtig entscheiden konnte.</description>
    <dc:publisher>Matthias Gerhards</dc:publisher>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-10T04:50:49Z</dc:date>
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    <title>Eine kurze Geschichte der Welt</title>
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    <title>Der Sommer beginnt</title>
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    <description>Frühsommertage sind etwas wunderbares.  Die Rasenmäher brummen mit den Hummeln um die Wette. Der Duft von frischem Gras und Rasendünger liegt in der Luft. Hochdruckreiniger wimmern bis in die Mittagsstunden, dann setzen die Vertikutierer ein. Dazwischen singt eine Amsel. Die Welt ist ein gutes Orchester mit einem miserablen Dirigenten.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Deutsches+Tagebuch&quot;&gt;Deutsches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T20:33:00Z</dc:date>
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    <title>The Naked Gardener</title>
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    <description>Jetzt liege ich endlich im Trend! &lt;a href=&quot;http://www.wdr5.de/index.phtml?beitrag=1113172&quot;&gt;Gabriella Pape&lt;/a&gt; hat in WDR5 den Gartenbau zum neuen Trend ausgerufen.  Und ich kämpfe derzeit demnach einen geradezu hippen Kampf mit Rasen und Gesträuch. Nachdem uns die Kochshows schon zum Hals raus hängen, ist jetzt der Garten dran. Ich würde mich glatt als Jamie Oliver der Rasenkunst anbieten. Falls mich jemand haben will. Ich bin blöderweise schon fast vierzig und kann schon vieles nicht mehr so richtig ernst nehmen. Aber &quot;The Naked Gardener&quot; wär doch was.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
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    <dc:date>2008-05-08T11:21:00Z</dc:date>
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    <title>Plötzliche Wahrheiten</title>
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    <description>Nichts ist so alt, wie der Roman von gestern.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-04T21:04:00Z</dc:date>
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    <title>Fertig ist Fertig ist Fertig ist Fertig!</title>
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    <description>Eigentlich habe ich selbst nicht mehr richtig daran geglaubt. Meine Liebe hatte ohnehin schon lange jede Hoffnung aufgegeben. Aber ich bin fertig. Der Roman ist abgeschlossen. Und obwohl ich das schon häufiger gedacht und auch schon häufiger geschrieben haben, bin ich mir ziemlich sicher, dass es dieses Mal stimmt. Ich bin fertig. Aber seltsamerweise bin ich nicht glücklich. Ich falle noch nicht mal in ein Loch. Es fühlt sich ungefähr so an, als käme ich gerade vom Zahnarzt und würde mit der Sprechstundenhilfe die nächsten Termin vereinbaren.  Es gibt natürlich ein neues Projekt und außerdem beginnt nun die lange schmutzige Reise durch die Welt der Absagen.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-30T22:21:00Z</dc:date>
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    <title>Nieder mit dem Revival!</title>
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    <description>Google findet unter dem Begriff &lt;a href=&quot;http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=jugendherbergsvaterbart&amp;meta=&quot;&gt;&quot;Jugendherbergsvaterbart&quot;&lt;/a&gt; rein gar nichts. Erstaunlich! Denn auf unserem Schulhof war das sozusagen ein Terminus technicus für jene Art von spießig zurechtgestutzten Bärten, die heute wieder cool sind. Diejenigen, die heute an 80er Jahre Partys teilnehmen, wissen einfach nicht wie das war.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Deutsches+Tagebuch&quot;&gt;Deutsches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-22T13:18:00Z</dc:date>
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    <title>Das Ende vom Lied</title>
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    <description>Heute habe ich den Rasen noch gesandet. Die Anschaffung einer Rasenkantenschere steht kurz bevor. Ich bring mich um.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
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    <dc:date>2008-04-19T20:07:00Z</dc:date>
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    <title>Grün ist die Hölle</title>
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    <description>Heute habe ich meinen Rasen vertikutiert. Damit ist nicht mehr auszuschließen, dass ich in eine bürgerliche Existenz abgleite.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-18T21:31:00Z</dc:date>
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    <title>Genussterrorist</title>
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    <description>Es gibt Dinge, über die spricht man nicht gerne: Gerade habe ich ein Glas Rotwein eingegossen. Die Flasche stand im Kühlschrank. Denn ich schaffe es selten, mehr als ein Glas am Abend zu trinken. Wenn ich ihn nicht kühle, schmeckt er abgestanden. Schon das ist vermutlich eine mittelschwere, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96nologie&quot;&gt;önologische&lt;/a&gt; Totsünde. Aber jetzt kommt das unaussprechliche. Es dauert einfach zu lange, bis der Wein eine halbwegs brauchbare Trinktemperatur hat. Soviel Zeit habe ich abends nicht, weil noch die Steuererklärungen und andere Schönheiten auf mich warten. Deshalb stelle ich ihn in die Mikrowelle. Um das nochmal zu wiederholen: Mikrowelle! Das ist dieses Dings mit den Strahlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fühlt sich gut an, verwegen irgendwie. Und beschließe gleich weiter zu machen. Kampf dem Genussterror! Nieder mit Jamie Oliver, Tim Mälzer und Horst Lichter (obwohl der aus meinem Dorf stammt). Ich kaufe mir jetzt eine Tiefkühltruhe und rufe einen Bofrost-Vertreter an. (Dem armen Mann haben wir gestern noch die Tür gewiesen.) Dann ernähren wir uns von paniertem KZ-Putenfilet, gefüllt mit Käsersatz unbekannter Herkunft, der nach Sägemehl schmeckt und gekochtem Hinter-Schinken (nur 2% Nitritpökelsalz). Anarchie im 21. Jahrhundert. (Gerade habe ich meinen kleinen Johnson ins Kinderzimmer gebracht, damit mein Sohn ihm den Gar ausmacht.) Ich muss endlich etwas aús meinem Leben machen.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Deutsches+Tagebuch&quot;&gt;Deutsches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-07T22:19:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4631927/">
    <title>uncarvermäßig</title>
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    <description>Gerade habe ich den einzig annehmbaren Teil der Zeit gelesen. Harald Martensteins &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2008/04/Martenstein-04&quot;&gt;Kolumne&lt;/a&gt;. Es ging um Raymond Carver, seinen Lektor und die Behauptung, dass die gesamte (jüngere) deutsche Literatur aus Craver Immitatoren bestünde. So weit so gut. Ich mag Carver nicht besonders. Ich finde die wenigen Geschichten, die ich von ihm gelesen habe, halbwegs langweilig. Aber ich frage mich, was ich in der Literatur suche? Meine Helden sind meistens tote Autoren, die heute niemand mehr wichtig oder zeitgemäß hält. Mich reizt dagegen, die innere Wirklichkeit eines Menschen oder der Dinge zu beschreiben.  Das ist sehr unamerikanisch, nicht lakonisch und deshalb irgendwie unmodern uncarvermäßig. Aber ich kann nichts dafür.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Prosaisches+Tagebuch&quot;&gt;Prosaisches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-20T21:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4577063/">
    <title>Lektorat mit Kind</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;Lektorat mit Kind&quot; height=&quot;341&quot; alt=&quot;Lektorat mit Kind&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/matthiasgerhards/images/lektorat2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Kinder sollte man immer in die eigenen Tätigkeiten integrieren. Das Lektorat eines Buches wird dabei nicht nur abwechslungsreicher, sondern auch krickeliger.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Deutsches+Tagebuch&quot;&gt;Deutsches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-02T10:27:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Was mir zur Kindheit einfällt...</title>
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    <description>&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt;Für Menschen mit einem intakten Erinnerungsvermögen, bleibt die Kindheit die dämlichste Zeit des Lebens und wird darin nur von der Jugend übertroffen.
&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Auf  eine schwierige Kindheit folgt meist eine peinliche Jugend.&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Deutsches+Tagebuch&quot;&gt;Deutsches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-01T17:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4569281/">
    <title>Schönheit braucht keine Schilder!</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4569281/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;88&quot; hspace=&quot;5&quot; alt=&quot;roberschumann1&quot; width=&quot;212&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/matthiasgerhards/images/roberschumann1.gif&quot; /&gt;Es gibt Berufsgruppen, die sollten für ihre Werke zur Rechenschaft gezogen werden. Dazu gehören vor allem Werbetexter und Architeken. Heute war ich in dem Düsseldorfer Robert Schumann Saal und habe eine halbe Stunde gebraucht, um den Eingang zum Parkhaus zu finden. Der Architekt des Gebäudes war scheinbar der Überzeugung, dass man im schicken Düsseldorf keine Wegweiser benötigt. Die mit Geld und Anstand gesegneten Besitzer eines Konzertabbos kennen die Örtlichkeit und wissen, dass der Zugang zum Parkhaus logischerweise nur hinter der Garderobe zu suchen sein kann. Wer es nicht weiß, darf ohnehin zum Prekariat gezählt werden und hat in diesen Räumen nichts verloren. Außerdem: Schönheit, braucht eine Schilder. Das war schon immer so.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Deutsches+Tagebuch&quot;&gt;Deutsches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-29T20:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4567598/">
    <title>Rom 1986</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4567598/</link>
    <description>Der Papst wird das 30. Taizé Treffen in der Schweiz eröffnen, zu dem 30.000 Jugendliche erwartet werden. Dabei handelt es sich um einen Art von christlicher Jugendsekte, die von der katholischen Amtskirche unterstützt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich geriet vor vielen Jahren in ein solches Treffen hinein, das damals in Rom stattfand. Eigentlich hatte ich mir die Stadt ansehen wollen und war außerdem mit der vagen Hoffnung auf ein schnelles, sexuelles Abenteuer angereist. (Ich war damals sechzehn und hoffte täglich auf eine wilde Romanze.) Aus dem Abenteuer ist logischerweise nichts geworden. Mädchen gab es genug, aber mir fehlte die richtige Aura, um an sie heran zu kommen. Die Lieder kannte ich auch nicht. Aber es gab preiswertes Essen, man konnte umsonst mit der Metro fahren und ich habe einen Maler aus Köln kennen gelernt, den zwei Gründe nach Rom getrieben hatten: Saufen und Malen. Und das taten wir auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnere mich noch, dass wir schließlich ohne ein Wort Italienisch zu sprechen auf einer Party landeten. Dort gab es einige Perkussionsinstrumente. Ich spielte vollkommen betrunken vor mindestens fünfzig Menschen, die schließlich alle zu meiner Musik tanzten. Erst nach einer halben Stunde gesellten sich einige andere Instrumente dazu. Es muss grausig geklungen haben, aber alle Beteiligten waren glücklich. Auch die Zuhörer. Heute gehe ich davon aus, dass Drogen im Spiel gewesen sein müssen. Aber ich erinnere mich nicht daran. Den Maler habe ich später leider aus den Augen verloren. Seine Bilder waren wirklich gut. Aber wenn ich heute daran zurück denke, fällt mir auf, dass er immer zu viel trank. Andere Drogen konsumierte er nur in Maßen. Damals fand ich das nicht bemerkenswert. Aber heute weiß ich, dass so etwas selten gut ausgeht. Er lebte mit seiner Mutter in Köln Chorweiler. Leider habe ich seinen Namen vergessen. Wenn es ihm gelungen ist, seinen inneren Feind zu überwinden, hat er bestimmt seinen Weg gemacht. Wenn...</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Deutsches+Tagebuch&quot;&gt;Deutsches Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-28T23:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4564972/">
    <title>Der 2. Anfang meines neusten Projektes: 7 Erinnerungen an die Hölle</title>
    <link>http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4564972/</link>
    <description>Es war ein warmer Sommertag, als der Körper meines Bruders gefunden wurde. Die Mücken standen in Schwärmen über dem Bach, der sich in weiten Schleifen durch die Felder gefressen hatte. Eine Lerche stieg in den Himmel auf und jubilierte über dem Wasser. Sie besang die ahnungslose Schönheit der Dinge. Wasserläufer schossen über die Oberfläche. Gelbrandkäfer tauchten nach Kaulquappen und zogen winzige Luftblasen hinter sich her. Die Larven der Köcherfliegen durchzuckten das Ufer und zeichneten ein wellenförmiges Muster in den Schlamm. Ein paar junge Stichlinge standen bewegungslos in der Strömung und hofften auf eine Mahlzeit. Doch ein Aal hatte sich bereits Zutritt zu den inneren Werten des siebenjährigen Jungen verschafft, der mit aufgerissenen Augen unter der Wasseroberfläche trieb. Das schlangenförmige Tier bewachte den geöffneten Mund wie eine Schatzhöhle und die kleineren Fische gingen leer aus. An guten Tagen war das Wasser, in dem sie lebten braun. An weniger guten bekam es einen gräulichen Schimmer, roch nach modrigem Holz und nach einem unbekannten metallischem Stoff. &lt;br /&gt;
Einen Teil seiner Färbung verdankte es dem fruchtbaren Lösboden, den es mit sich führte. Den anderen Teil steuerte ein Braunkohlekraftwerk bei, das sein Kühlwasser seit über dreißig Jahren in den Bach leitete. Dennoch waren die flachen Auen in seiner Umgebung mit Pappelhainen, Hecken und Bruchwäldern bedeckt und erweckten den Eindruck einer unberührten und zeitlosen Landschaft. Dazwischen lagen Weizenfelder und Rübenäcker, die im Herbst aufweichten und die Erntemaschinen mit unbeschreiblichen Mengen von Schlamm überzogen. Das Land war voller Wasser. Es sammelte sich in den Senken und ließ dort Schilfrohr, Wasserminze, Birken und Pappeln wachsen, obwohl in kaum dreißig Kilometer Entfernung Braunkohle abgebaut wurde. Die Bagger fraßen sich mehrere hundert Meter tief in das Land und verwandelten Höfe, Kirchen, Dörfer und sogar Flussquellen in weiße Flecken auf der Landkarte. In namenlose Erinnerungen von alten Leuten. Nur die Pumpen sorgten am Ende dafür, dass die gigantischen Löcher mit ihren Maschinen nicht in den Fluten dieser wasserreichen Landschaft versanken. Die Sümpfe der Umgebung wurden trocken gelegt. Einige Flüsse mussten umgeleitet werden. Und der Bach, den sich mein Bruder zum sterben ausgesucht hatte, wurde mit dem Abwasser eines Kraftwerkes gespeist, weil sein Quellgebiet schon lange nicht mehr existierte. Es war abgebaggert und zu einem lang gestreckten Berg aufgeschüttet worden. In der Erde dieses Landstriches hatte der Fortschritt mehr Narben hinterlassen, als die Windpocken im Gesicht meiner Schwester. Nur an den Menschen schien er auf eine seltsame Weise vorüber gegangen zu sein. Sie lebten in Dörfern, die zwischen Pappelwäldern und Rübenäckern eingeklemmt waren wie Hasen in der Ackerfurche. Buchsbäume und Baccararosen wuchsen in ihren Vorgärten. Es gab wilde Kühe, die allnächtlich durchs Dorf liefen und verrückte Bauern, die seit vielen Generationen den gleichen Hof bewirtschafteten und ihre Ehen innerhalb der Familie schlossen. Jede Generation dieser alten Geschlechter brachte einen Sprössling hervor, dessen Unterlippe ein wenig herunter hing. Meistens waren es Männer. Kleine träumende Jungen, die in den Körpern von Landarbeitern steckten. In ihren Familien riefen sie Scham hervor und Depressionen und Frömmigkeit.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://matthiasgerhards.twoday.net/topics/Erinnerungen+an+die+Hoelle&quot;&gt;Erinnerungen an die Hoelle&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-27T22:38:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://matthiasgerhards.twoday.net/stories/4525049/">
    <title>Mehr Regen am Wochenende?</title>
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    <description>Normalerweise interessiere ich mich für jeden Scheiß. Ich habe das Bedürfnis die Welt zu verstehen. Ich kann sogar der hirnverbranntesten Frage einen interessanten Aspekt abgewinnen. Beispielsweise dem aktuellen Thema der letzten Ausgabe der Nature. Es lautet: &lt;a href=&quot;http://www.nature.com/news/2007/071207/full/news.2007.345.html&quot;&gt;Regnet es an Wochentagen mehr als am Wochenende?&lt;/a&gt; Solche Sprüche hätte ich eigentlich nur unserem Dorfpfarrer zugetraut. Er rückte regelmäßig mit der Erkenntnis raus, dass es an Sonntagen eigentlich niemals regne, weil das schließlich der Tag des Herrn sei. Aber er hatte auch eine Vorliebe für französische Frauenmörder und versüßte uns den Religionsunterricht mit Geschichten von ermordeten Prostituierten und seinen Erlebnissen an der französischen Front. Er war ein korpulenter Mann mit einem riesigen Weinkeller, den er wöchentlich beliefern ließ. Sobald Herr B. den Mund öffnete kam ein Wort zum Sonntag dabei heraus. Aber dafür garnierte er seine billigen Weisheiten mit einem Figureninventar, das man heute nur noch aus Psychothrillern und Actionfilmen kennt. Damals war ich im vierten Schuljahr, wenn ich mich richtig erinnere und Religion war eines meiner Lieblingsfächer.</description>
    <dc:creator>Matthias Gerhards</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Matthias Gerhards</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-11T06:26:00Z</dc:date>
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